17.09.2012

So schützen Technologie-Mittelständler ihre Erfindungen

Klaus Wammes (stehend) bei seinem Vortrag am 13. September 2012 an der TU Ilmenau
Klaus Wammes (stehend) bei seinem Vortrag am 13. September 2012 an der TU Ilmenau Sabine Milde, PATON - Landespatentzentrum Thüringen

Klaus Wammes hält Vortrag für PATON – Landespatentzentrum Thüringen


Breitungen, 17. September 2012. Klaus Wammes, Geschäftsführer des Lichttechnologieunternehmens Global LightZ in Breitungen (Thüringen) und Erfinder des patentierten e³-Plasmalichts, referierte am 13. September 2012 im Rahmen des 22. Tags der Produktinnovationen an der TU Ilmenau über seine Erfahrungen mit gewerblichen Schutzrechten für technische Erfindungen. Die von Klaus Wammes erfundene e³-Lichttechnologie, an der seine Unternehmensgruppe sämtliche Patente hält, beruht auf seiner Grundlagenforschung im Bereich der Plasmaphysik. Der vom PATON – Landespatentzentrum Thüringen der TU Ilmenau veranstaltete Workshop wurde im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Verbundprojekts SIGNO (Schutz von Ideen für die gewerbliche Nutzung) durchgeführt. SIGNO soll kleine und mittlere Unternehmen, Handwerksbetriebe und Freiberufler bei der Sicherung ihrer Forschungs- und Entwicklungsergebnisse unterstützen und begleiten.

Neben Klaus Wammes referierten u.a. Holger Langlotz vom HL – Ingenieurbüro (Gotha) zum Thema „Maschinenrichtlinie und Designschutz für Maschinen“, Detlef Schmidt von der Industrie- und Handelskammer Südthüringen zum Thema „Innovationsmanagement – Innovationen heute planen für den Erfolg von morgen“ und Sabine Milde vom PATON – Landespatentzentrum Thüringen über „Marken und Geschmacksmuster“. Moderiert wurde der Workshop von Dr. Christoph Hoock, dem Leiter des PATON – Landespatentzentrum Thüringen der TU Ilmenau.

~Sabine Milde, die als Mitarbeiterin des PATON – Landespatentzentrums Thüringen auch für die Organisation des Workshops verantwortlich zeichnete, resümiert: „Der Vortrag von Herrn Wammes war eine wertvolle Ergänzung zu den Grundlageninformationen aus den anderen Referaten. An den praktischen Erfahrungen von Herrn Wammes, gerade auch bei der Zusammenarbeit mit Großkonzernen und auf internationalen Märkten, wurde deutlich, dass die klassische Patentanmeldung für KMUs eine Möglichkeit, aber eben auch nicht der einzige Weg zum Schutz ihres geistigen Eigentums ist. Seine Ausführungen haben den rund 25 teilnehmenden Technologiefirmen und Erfindern aus Thüringen wertvolle Anregungen für ihre eigenen Schutzrechtsstrategien gegeben.“